Monochrom: Digitale Schwarzweißfotografie: Schwarzweiß Sehen, Fotografieren, Bearbeiten, Drucken by Jürgen Gulbins


61566814223ece5.jpg Author Jürgen Gulbins
Isbn 978-3864902772
File size 139.6 MB
Year 2015
Pages 366
Language German
File format PDF
Category other



 

Jürgen Gulbins ist seit Jahren als Fachbuchautor tätig, unter anderem zu IT-Themen. Daneben hat er das Buch »Farbmanagement für Fotografen« von Tim Grey ins Deutsche übersetzt. Mit seinen eigenen Büchern »Hand­ buch Digitale Dunkelkammer« und »Fine Art Printing für Fotografen« sowie »Photoshop-Ebenentechniken für Foto­grafen« wendet er sich an ambitionierte Hobbyfoto­grafen und Profis. In Zusammenarbeit mit Uwe Stein­müller war in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Büchern zum Thema ›Digitale Fotografie‹ entstanden – sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Auch dieses Buch war zusammen mit ihm geplant, bis Uwe Steinmüller überraschend im Sommer 2014 starb. Jürgen Gulbins ist zu­sammen mit Gerhard Rossbach und Sandra Petrowitz Herausgeber des Foto-magazins Fotoespresso (www.fotoespresso.de). Auch das vorliegende Buch richtet sich an fortgeschrittene Fotografen, die Photoshop oder Lightroom bereits kennen und nun intensiver mit monochromen Bildern arbeiten möchten. Dr. Andreas Zachmann ist wie Jürgen Gulbins Informatiker und betreibt die Fotografie als ambitioniertes Hobby. Er gestaltet zusammen mit Jürgen Gulbins aktuell die Fotoabende der Fotofreunde Königsbach, die alle zwei Jahre eine recht anspruchsvolle Fotoaustellung durchführen. Hatte er einst mit analoger Fotografie begonnen, so arbeitet er seit vielen Jahren ausschließlich digital und druckt auch seine Bilder selber – wie es sich für einen ambitionierten Fotografen gehört. Der Schwerpunkt seines fotografischen Schaffens liegt in der Ar­chi­ tektur- und Landschaftsfotografie. Er präsentiert seine Arbeiten in den oben genannten Ausstellungen der Fotofreunde Königsbach und auf den Online-Plattformen Flickr, 500px und seen.by. Zu diesem Buch – sowie zu vielen weiteren dpunkt.büchern – können Sie auch das entsprechende E-Book im PDF-Format herunterladen. Werden Sie dazu einfach Mitglied bei dpunkt.plus+: www.dpunkt.de/plus Jürgen Gulbins ∙ Andreas Zachmann Monochrom Digitale Schwarzweißfotografie: Schwarzweiß sehen, fotografieren, bearbeiten, drucken Jürgen Gulbins, [email protected] Dr. Andreas Zachmann, [email protected] Lektorat: Gerhard Rossbach Copy-Editing: Alexander Reischert (Redaktion ALUAN, Köln) Layout und Satz: Jürgen Gulbins Herstellung: Birgit Bäuerlein Umschlaggestaltung: Helmut Kraus, www.exclam.de Bild auf dem Umschlag: Magdalene Glück, Königsbach-Stein Druck und Bindung: PHOENIX PRINT GmbH, Würzburg Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. ISBN Buch 978-3-86490-277-2 PDF 978-3-86491-742-4 Copyright © 2015 dpunkt.verlag GmbH Wieblinger Weg 17 69123 Heidelberg Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Abbildungen, auch auszugsweise, ist ohne die schriftliche Zustimmung des Verlags urheberrechtswidrig und daher strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen. Es wird darauf hingewiesen, dass die im Buch verwendeten Soft- und HardwareBezeichnungen sowie Markennamen und Produktbezeichnungen der jeweiligen Firmen im Allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen. Alle Angaben und Programme in diesem Buch wurden mit größter Sorgfalt kontrolliert. Weder Autor noch Verlag können jedoch für Schäden haftbar gemacht werden, die in Zusammenhang mit der Verwendung dieses Buches stehen. 543210 Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 1 1.1 1.2 1.3 1.4 Monochrom – warum? 15 Warum monochrome Bilder? 16 Die Ästhetik monochromer Bilder 17 Die Herausforderung monochromer Bilder 18 Die Kunst, die Welt monochrom zu sehen 22 Prävisualisierung 22 Üben Sie ›monochrom zu sehen‹ 22 1.5 Monochrom in fast allen Bereichen möglich 25 2 Monochrom-Workflow 35 Workflow-Phasen 36 2.1 Die Aufnahme 37 Technische Aspekte 37 Der Einsatz von Filtern 40 HDR-Sequenzen 48 2.2 Technische Hilfe bei der Prävisualisierung 50 Kompositorische Aspekte 53 Smartphone- und Tablet-Fotografie 56 2.3 Import und Bildinspektion 57 2.4 Monochrom-Visualisierung in Lightroom oder Bridge 59 ›Monochromer Import‹ 59 Monochrome Sammlungen 59 2.5 Basisoptimierung 61 Weißabgleich 62 Ausrichten, Beschneiden und Entzerren 64 Korrektur von Farbsäumen 66 Globale Belichtungskorrektur 68 Globale Farbkorrekturen 69 Selektive Belichtungs- und Farbkorrekturen 70 2.6 Erweiterte Optimierung und Monochrom-Umwandlung 72 2.7 Ausgabe/Druck 73 2.8 Einige allgemeine Workflow-Über­le­gun­gen und -Techniken 74 Möglichst hohe Farbtiefe möglichst lang 74 Verwendung von Einstellungsebenen 76 Hilfsebene erzeugen 77 Verwendung von Smartfiltern 78 2.9 HDR-Bilder für Monochrom 79 Vorbereitung der Raws zur HDR-­Erzeugung 79 2.10 Lokale Optimierungen mit Masken 81 Ebenenmasken in Photoshop 81 Masken in Lightroom und Adobe Camera Raw 83 Kontrollpunkte in Silver Efex Pro 85 Inhaltsverzeichnis7 3 Von Farbe nach Schwarzweiß 89 3.1 Überlegungen zur Umsetzung 90 3.2 Monochrom-Umwandlung 92 Monochrom-Umwandlung wann? 93 3.3 RGB nach Graustufen 94 3.4 Einfach entsättigen 96 3.5 Kanalmixer 98 3.6 Umwandlung per ›Schwarzweiß‹ 100 Farbtonung in ›Schwarzweiß‹ 104 Beispiele mit ›Schwarzweiß‹-Voreinstellungen 106 3.7 Monochrom-Umwandlung in Lightroom 108 3.8 Umwandlung per ›Verlaufsumsetzung‹ 110 3.9 Monochrom per ›Color Lookup‹ 112 3.10 Umwandlung per Mischmodus 114 3.11 Mehrfachumsetzung 116 3.12 Kanäle nutzen 118 Neues Bild per ›Kanalberechnungen‹ 120 3.13 Schwarzweiß per Lab-Kanal 122 3.14 Schwarzweiß mit Photoshop-Plug-ins 124 Silver Efex Pro 124 Tonality Pro 131 3.15 Zarte Farbtöne durch Überlagerungen 139 3.16 Color-Key-Technik 141 Farbe im Monochrombild per Maske 141 Teilbereiche tonen 143 Kolorieren 145 4 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 4.8 Schwarzweißbilder tonen Übersicht zu den Tonungstechniken Teiltonung in Lightroom und ACR Tonen mit dem Photoshop ›Fotofilter‹ Tonung per ›Verlaufsumsetzung‹ Tonen per Gradationskurven Tonen per Füllebene und Ebenenstil Tonen in den Plug-ins Tonen in der Druckausgabe 147 148 150 152 154 156 158 160 161 5 Spezielle Bearbeitungs­techniken 163 5.1 Photoshop-Mischmodi nutzen 164 Die wichtigsten Photoshop-Mischmodi 170 Einige Mischmodi-Beispiele 172 5.2 Helligkeits-, Kontrast- und Schärfe­verteilung analysieren 174 5.3 Abwedeln & Nachbelichten (Dodge & Burn) 175 Dodge & Burn per Grauebene 175 Dodge & Burn per Gradationskurven 178 Dodge & Burn per Farbebene 181 8 Inhaltsverzeichnis Masken weichzeichnen 181 Dodge & Burn in Lightroom und Camera Raw 182 5.4 Mit Korn das Rauschen überlagern 190 5.5 Korrekturen per Luminanzmasken 194 Einfache Luminanzmaske 194 Luminanzmaske per ›Farbbereich‹ 196 Noch feinere Luminanzmasken 198 Masken/Alphakanäle kombinieren 200 Maskieren der Maske 200 Masken be­rei­nigen 202 5.6 HDR-Effekt bei monochromen Bildern 203 5.7 Die Photoshop-Funktion ›Tiefen/Lichter‹ 208 5.8 Das Auge per Schärfe und Unschärfe leiten 210 ›Unschärfe‹ per reduziertem lokalem Kontrast 210 Unschärfe per Photoshop-Filter 212 5.9 Doppelentwicklung 216 5.10 ›Camera Raw‹ als Photoshop-Filter 218 Exportieren, um weiter zu optimieren 219 Optimierter Workflow mit Lightroom 6 / ACR 9 219 5.11 Snapseed 220 5.12 Texture Blending – Texturüberlagerung 225 5.13 Farbsäume/Kontrastkanten entfernen 230 5.14 Den Mikrokontrast erhöhen 231 Mikrokontrast per ›Klarheit‹ 231 Mikrokontrast per ›Unscharf maskieren‹ 231 Mikrokontrast mit anderen Mitteln 233 5.15 Tonwertumsetzung mit Sprüngen 234 5.16 Finale Bearbeitungsschritte 236 5.17 Bilder skalieren 236 Vergrößern mit Photoshop CC 237 5.18 Schärfen 240 Schärfen mit Photoshops USM-Filter 242 Schärfen per ›Selektiver Scharfzeichner‹ 243 Schärfen per ›Hochpass‹-Filter 244 Schärfen mit Nik ›Sharpener Pro‹ 246 5.19 Effizienter durch Tastaturkürzel 250 6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 Monochrome Bilder drucken Überblick zum Druck-Workflow Das passende Medium Tonwerte begrenzen Techniken für den Monochrom-Druck Geeignete Inkjet-Drucker Monochrom-Drucke im Farbmodus Farbdruck in Photoshop unter Mac OS X Druckertreibereinstellungen unter Mac OS X Drucken mit dem Epson Pro 3880 unter Windows 7 253 254 254 258 260 261 262 263 266 272 Inhaltsverzeichnis9 6.7 Monochromdrucke per Trei­ber­modus Schwarzweißmodus beim Epson Stylus Pro 3880 Schwarzweißmodi beim Canon PIXMA Pro-1 Schwarzweißmodi bei HP-Druckern 6.8 Drucken aus Adobe Photoshop Lightroom 6.9 Bildbegutachtung 275 275 277 280 281 285 7 Bearbeitungssitzungen 7.1 Eine Orgel abstrahiert 7.2 Monochrom extrem – Strichzeichnung 7.3 Auf dem Pfad der Tugend 7.4 Verdammt und zugenäht 7.5 Die zunächst tristen Wasserfälle 7.6 Portrait in Schwarzweiß 7.7 Bergpanorama in Lightroom 6 kombiniert 7.8 Vom Gewöhnlichen zum Außer­gewöhn­li­chen 7.9 Nochmals ein Bergsee 7.10 Geschwindigkeitsrausch 7.11 Antelope Canyon in Schwarzweiß 7.12 Blätter im Garten 289 290 296 300 303 308 312 316 324 330 338 342 348 A Glossar 353 B Literatur, Quellen und Tools B.1 Buch-/Zeitschriften-Empfehlungen B.2 Nützliche Ressourcen im Internet 357 357 358 363 Index Vorwort Hier einige Anmerkungen, die beim Lesen des Buchs hilfreich sein können. Neben der Diskussion zur Aufnahme, Gestaltung und Ästhetik von monochromen Bildern präsentieren wir eine ganze Reihe technischer Details, erklären, wie man in bestimmten Pro­grammen eine Farbe-nachSchwarzweiß-Konvertierung vornimmt und wie man Bilder in der digitalen Nachbearbeitung optimieren kann. Dabei setzen wir – eher beispielhaft – als Werkzeuge Lightroom und alternativ Adobe Camera Raw für die Raw-Entwicklung sowie die Basisoptimierung ein und anschließend bei Bedarf Photoshop und eventuell Photoshop-Plug-ins. Warum Lightroom und Photoshop? Die Kombination der Werkzeuge Lightroom und Photo­shop stellt eine gewisse Redundanz dar, denn fast alles, was Sie in Lightroom tun können, ist auch mit Photoshop allein möglich – im Zusammenspiel mit den mit­ge­lieferten Be­gleit­ werkzeugen Bridge (dem Datei-Browser) und Adobe Camera Raw (kurz ACR). Unsere Erfahrung zeigt aber, dass Lightroom ein ausgezeichnetes Werk­zeug für Import, Ver­schlag­wor­tung und Verwaltung der aus der Kamera kommenden Bilder ist. Lightroom ist für uns ein besserer Ersatz für Bridge. Es in­tegriert zusätz­lich die Funktionen von Adobe Camera Raw (dem Raw-Konverter des Photoshop-Pakets). Dabei spielt es sowohl in ACR als auch in Light­room keine Rolle, ob Sie Raws oder JPEGs (oder eventuell TIFFs) aus der Kamera bekommen. All diese KameraBildformate lassen sich sowohl mit Light­room als auch mit Adobe Camera Raw (bei richtiger Vor­ein­stel­lung) ver- und bearbeiten – und dies in aller Regel zumindest für die Basis­op­ti­mie­run­gen schneller und verlustfreier, als es der PhotoshopEditor selbst erlaubt. Ein positiver Nebeneffekt dieser Grund­op­ti­mie­rung mit den ›Raw-Kon­ver­tern‹ ACR und Lightroom besteht darin, dass die d ­ araus re­sul­­­tie­­ren­ den Bilder sehr viel weniger Speicherplatz kosten als vergleichbare Op­ti­mie­run­ gen in Photo­shop – sofern man nicht-destruktiv arbeiten möchte (die Korrekturen also jeder­zeit auch nachträglich nochmals editieren können will). Obwohl das Hintergrundbild fast monochrom ist – neben Schwarzweiß nur die verschiedenen Brauntöne –, ist die Farbe hier nicht nur Informationsträger, sondern trägt auch gestalterisch zum Bildeindruck bei. 12  Vorwort Obwohl Adobe Camera Raw und Lightroom prin­ zipiell die gleichen Bildoptimierungsfunktionen an­bie­ten – beide verwenden die gleiche Basistechnik –, las­sen sich unserer Erfahrung nach viele Kor­rek­tu­ren in Light­room etwas intuitiver und ›glatter‹ ausführen. Und En­twick­lungs­vor­ein­stel­lun­gen lassen sich in Light­room schneller und einfacher (d. h. mit weniger Aufwand und in kürzerer Zeit) anwenden. Müssten wir zwischen Lightroom und Photoshop wählen, so würde die Wahl wohl eher auf ersteres fallen. Ein Grund dafür ist auch, dass mit Lightroom der Bild­ import, die Bildverwaltung, die Bildoptimierung so­ wie Export und Ausgabe für verschiedene Ziel­me­ dien in einem Programm integriert sind und damit weniger Programmwechsel für die typischen Auf­ gaben notwendig werden. Inzwischen gibt es neben zahlreiche PhotoshopPlug-ins auch als Light­room-Plug-ins, die spe­zia­li­ sier­te Funk­tionen leichter, ele­ganter oder schneller machen. Ein Beispiel dafür sind die Nik-Filter [22] (inzwischen im Besitz von Google). Viele unserer Bil­ der verlassen Light­room nach dem Import nie – oder erst beim Dru­cken, für einen Round-Trip in ein Light­ room-Plug-in oder beim Export zur Weitergabe. Eine zweite Frage mag sein, warum wir hier (zu­ mindest im Kern) bei Adobe-Produkten blei­ben, da es doch eine ganze Reihe weiterer guter Bild­ver­wal­ tun­gen und Raw-Konverter gibt, die zusätzlich in der Regel recht gut mit Photo­shop zusammenarbeiten. Es gibt, was den reinen Bildeditor betrifft, jedoch kaum ein Pro­gramm, das an die Mächtigkeit und Viel­sei­tig­ keit von Photoshop herankommt – ein Grund, wa­rum die überwiegende Anzahl von Bild­be­ar­bei­tungs-Profis mit Photoshop arbeitet. Wer das recht preisintensive Photoshop ­ver­meiden möchte, kann auch – bei geringeren An­sprüchen – eine Kombination aus Lightroom und Photoshop Ele­ments einsetzen – oder recht güns­tig das Duo Light­room plus Photoshop bei Adobe als Creative Cloud Suite für ca. 12,50 Euro monatlich mieten – und erhält dafür neben 20  GB an Cloud-Speicher auch die Updates dazu. Andere Programme Vieles von dem, was wir hier zeigen, ist nicht an Photo­ shop und Lightroom gebunden. Man kann – und wir tun dies in Einzelfällen auch – ebenso andere RawKon­ver­ter einsetzen, wie beispielsweise Capture One oder, als Ersatz für Lightroom, Apple Photos. Viele Funk­tionen sind gleich oder recht ähnlich. Dies gilt auch für Bildbearbeitungsprogramme wie etwa das kostenlose Gimp [31] oder das relativ preisgünstige Photoshop Elements. Es würde aber dieses Buch sprengen und vom eigentlichen Thema ablen­ken, wenn wir die gezeigten Funktionen auch in diesen Programmen beschreiben würden. Konventionen im Buch Die meisten Dinge dürften selbsterklärend sein. So steht FilterrUnscharf maskieren für die Menüfolge Filter und dort den Menüpunkt Unscharf mas­kieren. Für Tastenkombinationen verwenden wir die Schreib­ weise Z- (A) . Der Bindestrich zwischen den Tasten besagt hier, dass beide Tasten zugleich zu drücken sind. Menüeinträge und Aktions­k nöpfe setzen wir zur Hervorhebung in der Form Datei oder OK zuwei­ len auch kursiv in der Art OK, auszuwählende Lis­ten­ elemente oder Eingaben setzen wir kursiv. Auch die unter Windows und Mac OS verwendeten Tasten sind fast in allen Programmen identisch, wobei jeweils die Windows-Taste À unter Mac OS durch Á (Optionstaste) zu ersetzen ist. (Die MacÁ-Taste trägt zumeist die zusätzliche Beschriftung à , im Buch wird jedoch À benutzt.) Die WindowsSteuerung-Taste Z (auf englischen Tastaturen ist es die Taste K) ist durch die Mac-Taste  zu ersetzen. Sie wird auch als Kommandotaste bezeichnet, trug früher das -Sym­bol und hat heute zusätzlich die Be­ schriftung (cmd) . Q steht bei beiden Systemen für die Hoch­stell­taste (Q- (A) ist also das ›große A‹). V ist schließlich das Symbol für die Eingabetaste. Z/ besagt, dass Sie unter Windows die Z-Taste und unter Mac OS X die Â-Taste benutzen müssen. Analog gilt dies für die Schreibweise À/Á. In manchen Fällen geben wir jedoch nur die Windows-Kürzel À an, da auf Mac-Tastatu­ren die Á-Taste zusätzlich mit à be­ schrif­tet ist. Vorwort Taste Windows: Taste Mac OS X: Z À  oder (cmd) Q  symbolisiert die Umschalttaste. V  steht für die Eingabetaste. Á oder à (F7)  symbolisiert die Funktionstaste 7. Z/Â  bedeutet, dass unter Windows Z und unter Mac OS X  zu drücken ist; die Windows-Taste steht immer an erster Stelle. Mac OS X ist trivial in der oben beschriebenen Art abzuleiten. Wir werden zuweilen Funktionen erwähnen, die über die rechte Maus­taste bzw. das������������ ��������������� damit aktivierte Popup-Menü�������������������������������� ������������������������������������������ angeboten werden – wir bezeichnen es als Kontextmenü. Mac-Benutzer, die noch eine Ein­k nopf­maus einsetzen, drücken dazu die K-Taste und dann die linke Maustaste. Bildschirmabzüge (Screenshots) wurden teilweise be­schnitten, um sie kompakt zu halten, �������������� d. h., es����� wurden unter Umständen Weißräume und Abstände verkleinert, um das Buch übersichtlicher zu gestalten. Angaben in der Art [7] sind Quer­ver­weise auf das Literatur- und Quellen­ver­zeich­nis im Anhang B. Fast alle Screenshots sind unter Mac OS X entstan­ den – die meisten davon noch unter Photoshop CS6. Das Windows-Pendant ist weitgehend identisch. Eine Übertragung in ältere Photo­shop-Ver­sionen oder in das neue Photoshop CC sollte dem Leser aber problemlos möglich sein. Unser Dank gilt … … all jenen, die uns unterstützt haben, aber auch denen, die uns beeinflusst und ermutigt haben – mit ihren Ideen, Arbeiten und In­for­ma­tionen. Wir bedanken uns aber auch für Kritiken und Verbesserungsvorschläge. Der Dank gilt ebenso den Firmen, die Test­versionen ­ihrer Software zur Verfügung stellten. Hier ist ins­be­­son­­dere Adobe zu nennen, aber ebenso Nik Soft­ware bzw. Google und einige mehr. Der besondere Dank gilt meinem Lektor und Freund Gerhard Ross­bach und den Mitgliedern der ›Fotofreunde Kö­nigs­bach‹, von denen uns einige ihre Bilder für eine Bearbeitung und Interpretation zur Verfügung gestellt haben. Widmung Ich möchte dieses Buch meinem verstorbenen Freund Uwe Steinmüller widmen. Wir haben zusammen dieses Buch geplant, darüber diskutiert, Uwe hat erste Bilder zur Verfügung gestellt und zusammen haben wir einige Vorbereitungen für das Buch getroffen. Im August 2014 verstarb Uwe dann für uns alle überraschend. Ich habe ausgesprochen viel von Uwe Stein­müller gelernt und wir haben zahlreiche Bücher und Artikel gemeinsam verfasst. Sein Wissen und seine Liebe zur Fotografie waren für mich immer An­ sporn und eine Quelle für Ideen, Problemlösungen, Mo­ti­va­tion und Inspiration. Ich möchte ihm deshalb in dieser Form herzlich danken. Jürgen Gulbins Die Erwartungen an den Leser Wir gehen davon aus, dass Sie ein begeisterter Ama­ teurfotograf oder viel­leicht sogar ein Be­rufs­fo­to­graf sind. Wir nehmen weiterhin an, dass Sie Ihren Rech­ ner bedienen können, w ­ issen, wie man Pro­gramme aufruft und mit Pro­gramm­fens­tern und Dia­logboxen umgeht, und dass Sie sich mit den Grund­funk­tio­nen von Photo­shop und Adobe Camera Raw oder Lightroom ver­traut gemacht haben. Jürgen Gulbins, Keltern Dr. Andreas Zachmann, Pforzheim Mai 2015 13 Uwe Steinmüller Monochrom – warum? 1 Für die Art von Bildern und Techniken, die wir hier betrachten wollen, werden sowohl die Begriffe ›Schwarzweiß‹ als auch ›Monochrom‹ eingesetzt, wobei ›Monochrom‹ wohl der bessere, weil universellere Terminus ist. Er drückt genauer aus, dass es sich um Bilder handelt, die mit einer einzigen Farbe auskommen. Selbst traditionelle Schwarz­­weiß­bilder werden – in der analogen Welt – häufig getont, etwa chamois, bläulich oder leicht cyan. Es sind also keine reinen Schwarz­weiß­bilder mehr – wohl aber monochrome Bilder. Aber selbst ›Monochrom‹ ist zuweilen für Bilder, die wir hier ­behandeln, nicht immer ganz korrekt, denn manchmal möchte man mehr als eine Farbe beim Tönen einsetzen – etwa unterschiedliche Farben für Lichter, Mitteltöne und Tiefen. Belassen wir es in diesem Buch trotzdem beim Begriff ›Monochrom‹. Es soll Fotografen geben, die nicht verstehen, warum man monochrome Bilder präsentieren möchte, wo die Welt um uns herum doch farbig ist, Farbe ein wesentlicher Teil eines Bilds sein kann und die meisten Digitalkameras Bilder sowieso als Farbbild abliefern. Unsere Aussage ist aber nicht, dass man keine Farbbilder mehr machen soll, sondern dass monochrome Bilder ein Segment der eigenen Foto­grafie sein können – ein recht interessanter Bereich mit eigener Aus­drucks­ kraft, mit eigener Ästhetik, mit eigenen Regeln und mit eigenen Tech­ niken. Auf all dies möchten wir in diesem Buch ein­gehen. [1-1] Da wir wissen, welchen Farbton eine Geige in der Regel besitzt – und die deutliche Holzmaserung verrät, dass sie nicht speziell farbig lackiert ist –, kann das Bild auch auf Farbe verzichten, ohne an Aussagekraft zu verlieren. In Monochrom werden die Maserung und die Holzstruktur sogar deutlicher sichtbar. 161  Monochrom – warum? [1-2]  Die Wirkung des Bilds ergibt sich aus dem Muster aneinandergereihter Stühle und den so entstehenden Linien. (Vortragssaal im Museum für Kommunikation in Berlin ) 1.1 Warum monochrome Bilder? Warum sollte man Bilder in Schwarzweiß (oder Mono­ chrom) machen, wenn die Welt um uns herum doch farbig ist und die Natur uns die Fähigkeit gegeben hat, Farben zu sehen – oder zumindest ­einen Teil des Farbspektrums? Und warum monochrom, wenn nicht selten gerade in den Farben die Pracht von Blu­men oder die Stimmung einer Landschaft erst richtig zum Aus­druck kommt? Die Antwort liegt in der Ästhetik solcher mono­ chromer Bilder, sofern sie gut gemacht sind. Und im Prinzip muss jeder Fotograf für sich selbst ent­schei­ den, ob er (auch oder ausschließlich) monochrome Bilder erstellen möchte. Er muss dann lernen, ­welche Szenen und Bilder für Monochrom geeignet sind und welche nicht. Und er muss lernen, solche ›monochrom geeigneten Szenen‹ zu erkennen. Er sollte bereits bei der Aufnahme eine zumindest grobe Vorstellung davon haben, wie die vor ihm liegende farbige Szene ­später monochrom aussehen soll. Ebenso sollte er wissen, mit welcher Technik er seine Auf­nah­me für das monochrome Bild vorbereiten kann. Auch jeder Betrachter muss für sich entschei­den, ob und welche monochromen Bilder ihn ansprechen, gefühlsmäßig oder über die Ästhetik der Linien und For­ men, der Muster, Verläufe und Kontraste. Es sind diese Komponenten, die ein gutes Schwarzweißbild ausmachen. Die Ästhetik monochromer Bilder 1.2 Die Ästhetik monochromer Bilder Monochrome Bilder verzichten bewusst auf Farb­viel­ falt. Sie beschränken sich auf eine Farbe, oft sogar auf Schwarz, Weiß und die Grautöne dazwischen. Darin liegt aber Abstraktion, eine Reduktion des Bilds auf diese ›Zwi­schen­töne‹. Monochrome Bilder sind in al­ler Regel ­ruhiger, gelassener, bescheidener, ­können dafür aber ­stärker wirken. Sie verzichten auf die Ge­schwät­zig­ keit, die Far­ben in ein Bild bringen können. Hier werden erkennbare Muster, Linien, Formen, Kontraste und Verläufe wichtiger. Ein Beispiel dazu sind hier die Ab­bil­dun­gen ­1-7 und 1­ -8 auf Seite 21. Dort stört die Farbe in der oberen Ab­bil­dung 1-7: Sie hat darin kaum eigene Aus­sage­k raft und sollte deshalb ent­fallen, um ein besseres, konzentriertes Bild zu erzielen. Monochrom kann Meditation sein, wie es Andreas Hoffmann recht schön in seinem Buch »Fotografie als Me­di­­ta­­tion« [8] darstellt, auch wenn nicht alle seine Bil­ der darin mo­no­­chrom sind. 17 Monochrome Bilder bringen oft – gerade durch die Reduktion – sich wiederholende Muster stärker zum Ausdruck, wie es etwa das Foto der Stuhlreihen im Musem für Kommunikation in Abbildung 1-2 zeigt. Oder das Bild verzichtet auf Farbe, weil die Szene – wie in Abbildung 1-3 das weiße Tischtuch mit gestickter Borde – bis auf Kleinigkeiten bereits weitgehend einfarbig ist und die Farbe hier nichts zur Bildaussage bei­tragen würde. In Abbildung 1-4 finden wir einen stark perspektivischen Effekt durch die kahle Baumreihe, in deren Fluchtpunkt der Spaziergänger mit Hund das Auge einfängt und festhält. Die monochrome Version des Bilds verstärkt die herbstlich-winterliche Stimmung. Die Reduktion auf die sich wiederholenden, nach hinten kleiner werdenden Bäume, die Textur des Wegs sowie die beiden schlichten Formen von Mensch und Hund machen die Qualität des Bilds aus. Farbe würde hier nichts beitragen, sie würde stören, wäre sozusagen unsympathisch. [1-3]  Die Wirkung ergibt sich durch die sanften Schattenverläufe und die Textur im Leinentuch sowie durch die Struktur der Borde. 181  Monochrom – warum? [1-4]  Farbe würde hier stören – der Perspektive, der herbstlichen Stimmung und der menschlichen Figur die Wirkung nehmen. Zuweilen möchte man einem Bild durch die monochrome Gestaltung auch ›nur‹ einen alten Look geben, wie in der Ansicht von Heidelberg (Abb. 1‑5). Dabei ist die Aufnahme hier keinesfalls alt, sondern stammt aus dem Jahre 2013. Verstärkt wird der ›alte Look‹ durch die leichte Sepia-Tonung des Bilds. Auch bei den alten Flaschen im Bild darunter in Abbildung 1-6, fotografiert durch eine schmutzige Scheibe und mit dem Staub und den Spinnweben längst vergangener Zeiten, unterstützt die mono­chro­ me Wie­dergabe das Flair des Bilds, wobei durch eine kaum wahrnehmbare, leicht warme Tonung dieser Ein­druck verstärkt wird. Ein neutrales Schwarz­weiß oder gar eine kalte Tonung wäre hier aus unserer Sicht unpassend. Eine geeignete Tonung kann in dieser monochromen Welt einen gewünschten Eindruck also verstärken oder abschwächen. Oft ist dabei auch etwas Spielen mit den Farbwerten und dem Grad der Sät­ti­ gung erforderlich. 1.3 Die Herausforderung monochromer Bilder Monochrome Bilder sind jedoch nicht einfacher zu erstellen, und nicht jede Szene ist für ein monochro­ mes Bild geeignet. Zuweilen ist es gerade eine Farbe oder die Komposition mehrerer Farben – in Harmo­ nie oder kontrastierend –, die ein Bild ­ausmachen. Ab­bildung 1-1 auf der Startseite des Kapitels ist ein Bei­spiel dafür. Belassen Sie es dann in Farbe! Musste man sich in ›analogen Zeiten‹ vor der Auf­ nahme dafür entscheiden, ob man in Schwarzweiß oder in Farbe fotografieren wollte – eben durch die Wahl eines entsprechenden Films –, so ist dies in der digi­talen Welt nicht mehr erforderlich, es sei denn, man arbeitet mit einer der wenigen Digitalkameras, die ausschließlich Schwarzweißbilder abliefern (wie etwa die Leica M oder das Mittelformat-Back Achro­ matic+ der Firma Phase One). Ansonsten kann man sich nach­träg­lich entscheiden und das aus der Kamera Die Herausforderung monochromer Bilder 19 [1-5]  Es ist nicht ›Alt Heidelberg‹, sondern eine Aufnahme aus dem Jahr 2013. Die monochrome Wiedergabe mit einer leichten Chamois-Tonung ergibt jedoch den ›alten Look‹. (Foto: Uwe Steinmüller) [1-6]  Die Aufnahme durch eine schmutzige Scheibe: Der Staub und die Spinnweben auf den Flaschen und schließlich die monochrome Wiedergabe verleihen dem Bild das Flair von ›alt‹. (Foto: Uwe Steinmüller) 201  Monochrom – warum? kommende Farbbild in ein monochromes Bild umwandeln. Ein Großteil dieses Buchs wird sich mit solchen Umwandlungstechniken beschäftigen. Und jeder Fotograf, der schon eine Weile mit di­ gi­ta­len Bildern arbeitet, wird – sucht er systema­tisch in seinen Farbbildern – auch Motive und ­Bil­der finden, die sich für Monochrom ­anbieten. Zuweilen wird man sogar Bilder finden, die nicht auf den ersten Blick danach rufen, als Monochrombild jedoch eine neue Stärke bekommen – just weil dadurch beispielsweise aufgeregte, ablenkende bunte Hin­ter­grün­de zu­rück­ treten und dem eigent­li­chen Objekt im Vor­der­grund ›sein Recht‹ lassen oder weil Formen klarer und ungestört durch Farb­un­ter­schiede besser hervortreten.  Bei manchen Bildern hat sowohl die Farb­v­er­­sion als auch die monochrome ihren eigenen Charme. Es fällt dann schwer, sich zwischen beiden Va­ria­nten zu entscheiden. Dies ist oft dann der Fall, wenn im Bild zarte ­Far­ben vorkommen – oder alternativ wenige kräftige ­Far­ben, wie in den Abbildungen auf Seite 288. Dann kann es nützlich sein, beide Varianten zu drucken und getrennt sowie losgelöst vom Bildschirm in Ruhe zu betrachten – in passender Umgebung und mit passendem Rahmen, Hintergrund und Licht, denn auch das Betrachtungslicht beeinflusst unsere Bildwahrnehmung. Bilder gezielt für die monochrome Wiedergabe aufzunehmen, erfordert aber mehr als Zufall und nachträgliche Suche. Man muss ein Auge und ein Gefühl für Szenen entwickeln, die gute Schwarzweiß- oder Monochrombilder ergeben. Es spielen dabei ­andere (oder zusätzliche) Kriterien als bei Farbbildern eine Rolle. Man sollte lernen, ›monochrom zu ­sehen‹ oder ›monochrom zu denken‹. Bei diesen Szenen ­spielen Linien, klare Formen, Hellig­keits­kon­traste, tonale Verläufe und Muster eine wichtige Rolle. Man muss lernen, von der Farbe zu abstrahieren, muss bereits bei der Aufnahme daran denken, wie man einzelne Farben später in der Monochrom-Um­setzung in Tonwerte abbilden wird, wie man Farbu­n­ter­schiede zur Tonwertdifferenzierung nutzen möchte oder aber ausgleichen muss, um eventuell vorhandene Farb­ kontraste in der Tonwertumsetzung abzumildern. Vieles von dem, was der mit Schwarzweißfilmen arbeitende Fotograf durch die Wahl des Films und von Farbfiltern tut (oder tat), kann man nun zwar auf die digi­tale Nachbearbeitung verschieben, aber es ist hilfreich, bereits bei der Aufnahme eine Vision des ­spä­te­ren einfarbigen Bilds im Kopf zu haben. Dies ­erfordert ­etwas Fantasie, Übung und daraus resul­ tierende Erfahrung. Dabei kann es ­helfen, beim Be­ trachten einer Szene die Augen etwas zusammenzukneifen. Es gibt aber weitere Hilfsmittel, auf die wir später noch eingehen werden. Auch das systematische Durchsuchen des eigenen Bildbestands und die versuchsweise Schwarz­weißUmwandlung können helfen, den Blick für geeignete Motive zu schärfen. Ein weiterer Schritt ist die Begutachtung bereits zu Monochrom konvertierter Bilder und die Analyse, was darin gelungen ist und was verbessert werden könnte, um dies das nächste Mal bereits bei der Auf­ nahme zu berücksichtigen. Man kann mit der digita­ len Nach­be­ar­beitung zwar sehr viel ­erreichen – zum Teil mit dramatischen Ver­bes­se­run­gen –, ein nahezu optimales Ausgangsbild ist aber in a­ llen Fällen eine bessere Ausgangsbasis – und es kann den Nach­be­ arbeitungsaufwand deutlich reduzieren. Also auch hier gilt: »Übung macht den Meister.« Und eine ›gesunde Handwerkstechnik‹ schafft erst die Basis für ›gute Kunst‹ oder, bescheidener, ›gute monochrome Bilder‹, die den Blick des Betrachters länger als eine flüchtige Sekunde einfangen.

Author Jürgen Gulbins Isbn 978-3864902772 File size 139.6 MB Year 2015 Pages 366 Language German File format PDF Category Other Book Description: FacebookTwitterGoogle+TumblrDiggMySpaceShare Schwarzweißaufnahmen – oder generell monochrome Bilder – haben ihren eigenen Charme, eine spezielle Anmutung. Solche Aufnahmen arbeiten mit reduzierten Mitteln, verzichten sie doch auf die zuweilen geschwätzige Farbe. Dafür treten Formen, Verläufe sowie Kontrast- und Helligkeitsnuancen stärker in den Vordergrund. Es ist daher wichtig, bereits bei der Aufnahme auf diese Faktoren verstärkt zu achten. Da die meisten Kameras die digitalen Bilder zunächst als Farbbild aufnehmen – und es spricht einiges dafür, es dabei zu belassen – gilt es, in der digitalen Nachbearbeitung eine optimale Konvertierung nach Schwarzweiß vorzunehmen. Dafür gibt es zahlreiche Lösungen, die das Buch detailliert beschreibt, denn nicht jedes Verfahren passt für jedes Bild. Eine weitergehende Bearbeitung nach der erfolgten Umwandlung ist unerlässlich, etwa die Erhöhung des Kontrasts oder selektive Nachbearbeitungen wie ein regional beschränktes Absenken und Anheben von Tonwerten. Einmal konvertiert erfordert schließlich ein optimaler Schwarzweiß- oder Monochrom-Druck ein differenziertes Know-How, das Ihnen die Autoren umfassend vermitteln. Das Buch wendet sich an den ambitionierten Fotoamateur mit Grundkenntnissen in der Bildbearbeitung. Als Werkzeuge werden Adobe Lightroom und (optional) Photoshop eingesetzt. Die gezeigten Techniken lassen sich auch einfach auf andere Werkzeuge übertragen.     Download (139.6 MB) Selbstkompetenzen bei Jugendlichen fördern Farbmanagement für Fotografen Blackcollar Die Flirtschule: Mit Einem Blick Fängt Alles An Architekturfotografie: Technik, Aufnahme, Bildgestaltung und Nachbearbeitung, 3. Auflage Load more posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *